CupheadDontdealwiththedevil
Bildquelle: StudioMDHR

Das knallharte Run and Gun Jump’n’Run Plattformspiel, Cuphead, erscheint heute noch auf der PlayStation 4. Das Studio MDHR gab die Ankunft des Spiels auf Sonys Konsole mit einem lustigen (und irgendwie gruseligen) Stop Motion Trailer mit Cuphead und dem bösen Königswürfel bekannt.

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Cuphead war bereits für seinen handgezeichneten Kunststil bekannt, der ihm das Gefühl gab, man könne einen Cartoon der 1930er Jahre spielen. Doch der neue Trailer brachte zwei der ikonischsten Charaktere des Spiels in einen völlig neuen Animationsstil, der von dem 1933 entstandenen experimentellen Kurzfilm The Peanut Vendor inspiriert wurde, wie der Co-Direktor des Studio MDHR, Chad Moldenhauer, in einem PlayStation-Blog-Posting sagte.

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Das Studio MDHR arbeitete bei der Herstellung des Trailers mit dem in Toronto ansässigen Studio Stop Motion Department zusammen, und sie gingen einen Schritt weiter, um sicherzustellen, dass sie viele der gleichen Techniken wie die Stop Motion Animatoren der damaligen Zeit anwandten.

Der Film selbst wurde ohne die Hilfe von Computerprogrammen animiert, die es modernen Stop-Motion-Animatoren ermöglichen, ihre Aufnahmen vorab zu betrachten und Fehler zu korrigieren. Stattdessen beschränkten sich Philip [Eddolls] und Evan [DeRushie] auf langgezogene Diagramme und metallene Lehren, um die Position jeder Marionette festzuhalten, bevor sie sich an ihre nächste Position reihen. Dies ahmte die Beschränkungen der frühen Stop-Motion-Produktionen nach, bei denen man „sein Bestes versucht und sieht, was passiert“.

Schließlich wurde das Ganze mit echten Linsen aus den 1930er Jahren gefilmt, die als „C-Mount“-Linsen bekannt sind, die das Filmmaterial ausblasen und ihm einen bewusst altmodischen Look verleihen. Jede Aufnahme wurde so verwendet, wie sie ist, ohne korrigierenden Schnitt oder Compositing, d.h. wenn man genau genug hinschaut, sieht man im Hintergrund Stützen und andere Animationswerkzeuge.

– Chad Moldenhauer von Studio MDHR

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